Braut – Pflichten – Was Sie zum perfekten Gastgeber macht Teil I

Jedes Brautpaar möchte, dass IHRE Hochzeit noch lange mit vielen tollen Eindrücken und einmaligen Erlebnissen in aller Munde bleibt.
Doch wie wird der große Tag, von dem alle noch lange schwärmen sollen, zu „dem“ Event?
In erster Linie ist es natürlich Ihr Fest, welches nach Ihren Vorlieben und Wünschen gestaltet werden sollte.
Aber auch als Gastgeber gilt es, einige wichtige Regeln einzuhalten, um das Stimmungsbarometer bei Ihren Gästen stetig hoch zu halten.

Meistens sind es die Bräute, die die Planung Ihres großen Tages schon lange in Kindheitsträumen abertausende Male immer und immer wieder bis ins
kleinste Detail durchgeplant und organisiert haben.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in unseren Braut – Knigge zu geben, haben wir folgende wertvolle Tips für Sie zusammengestellt:

1. Wenig Leerzeiten zwischen verschiedenen Ereignissen
– Berücksichtigen Sie in Ihrer Ablaufplanung, dass nach jedem Programmpunkt ein Anschlussereignis folgt. Zu viel Freizeit, in der Ihre Gäste nicht wissen was Sie machen sollen, sind absolute Stimmungskiller. Ein kritischer Punkt ist hierbei z.B. das Brautpaarshooting, welches in der Regel nicht in einer halben Stunde abgehandelt ist, sondern doch deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Umso wichtiger ist es, parallel zum Shooting ein umfangreiches Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihre Gäste anzubieten. Bedenken Sie, dass Gemeinschaftsaktionen wie z.B. Kaffeetrinken oder eine Rundfahrt mit einem Schiff die Stimmung hält und die Gesellschaft so nicht auseinander bricht.

2. Jeder Gast ist wichtig
– Es sind die kleinen Dinge, die feinen Details, an die sich Ihre Gäste später noch erinnern werden. Jeder von Ihnen persönlich geladene Gast kommt zu Ihrer Hochzeit, weil Sie und Ihr zukünftiger Ehemann Ihren Gästen wichtig sind. Geben Sie Ihren Gästen das Gefühl, dass nicht nur Sie als Brautpaar, sondern auch jeder einzelne Gast am Tag Ihrer Hochzeit genauso wichtig ist, wie Sie selbst. Kleine Gesten wie z.B. das Taschentuch in der Kirche, das handgestaltete Namenskärtchen am Festtisch oder das Betthupferl auf dem Hotelzimmer werden von Ihren Gästen dankbar aufgenommen.

3. Gut geplant ist schon halb durchgeführt
– Wann findet was statt und wo sollen wir denn bloß schlafen?! Häufige Fragen, die sich jeder Gast stellt, wenn er eine Einladung zu einer Hochzeit erhält.
Je besser Sie Ihre Gäste in Ihre Hochzeitsplanung involvieren, desto reibungsloser ist der Ablauf und um so entspannter wird der Aufenhalt am Tag selber.
* kümmern Sie sich um die Übernachtungsmöglichkeiten. Stellen Sie sicher, dass genügend Übernachtungen in verschiedenen Preiskategorien entweder direkt vor Ort oder in unmittelbarer Nähe vorhanden sind, so dass Ihre Gäste Ihnen nur noch mitteilen müssen, wann, wo und wie lange sie übernachten möchten.
* Stellen Sie ein Programm mit allen wichtigen Treffpunkten, Uhrzeiten, Anfahrtsskizzen, Kontaktdaten / Adressen zusammen, damit sich jeder optimal orientieren kann.
* Organisieren Sie den Transfer zwischen den einzelnen Programmstationen. Entweder können alle gemeinsam in einem Bus oder mit einem Boot fahren oder man spricht sich in Fahrgemeinschaften ab, wenn es einen Autokorso geben soll.
* Überdenken Sie Ihre Tischordnung und setzen Sie nur Gäste zusammen wo Sie denken, dass diese sich in gegenseitiger Gesellschaft wohl fühlen. Arbeiten Sie mit individuellen Namenskärtchen. Jeder Gast fühlt sich wohl und willkommen, wenn sein Platz mit einem eigenen Kärtchen reserviert ist.